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BIELSZOWICE

          

 

Die Anfänge von Bielszowice sind nicht bekannt. Die Ansiedlung existierte aber höchstwarscheinlich schon um die Jahrhundertwende zwischen 13. und 14. Jahrhundert. Der Name des Ortes ist entweder auf den Bach Bielcza, heute Kochłówka (Potok Bielszowicki) genannt, oder auf das Bleichen von Leinen auf Wiesen an diesem Bach zurückzuführen. Im Jahre 1472 finden der Bezirk und der Besitzer des Dorfes, Maciej Bielczowicki Starszy, die erste urkundliche Erwähnung. Im Jahre 1620 gab es auf dem Gebiet von Bielszowice drei Vorwerke. Dies liegt daran, dass die Ansiedlung zu dieser Zeit drei Eigentümer hatte: Jerzy Rajski, Jerzy Bielczykowski und Małgorzata Przyszowska. Im Jahre 1689 ging Bielszowice in das Eigentum der Familie Rogowski aus Rogoźnik über, um sich im späten 17. Jahrhundert in den Händen von Wacław Leopold Rajski zu befinden. Um 1700 erwarb Wilhelm Sobek die Hälfte der Immobilien. In der Mitte des 18. Jahrhunderts erfolgte eine weitere Änderung der Eigentumsverhältnisse Bielszowices, als die Güter von Baron Jarosław Foglar, dem Besitzer der Dörfer Paniówki und Chudów, gekauft wurden. Im Rahmen der von Friedrich II. durchgefürten Umsiedlungen auf dem Gelände von Bielszowice entstanden 1774 die Kolonien Kończyce und Pawłów Górny und 1777 Pawłów Dolny. Im 18. Jahrhundert besaßen die Familien Wilczków und Bobrowski Bielszowice. Im 19. Jahrhundert war Bielszowice nacheinander in den Händen der Familie Blanowski, von Aleksander de Bally, Herman Robert de Brase und ab dem Jahr 1854 von Graf Hugo Henkel von Donnersmarck. Der nächste Eigentümer war Samuel Hoffman, zu dem Bielszowice ab 1873 gehörte, der es jedoch der Familie Kramsta verkaufte. Dann wurde Bielszowice vom Besitzer der Pferdeeisenbahn Rudolf Pringsheim und im Jahre 1891 von der preußischen Staatskasse erworben. Im Jahr 1922 übernahm die polnische Staatskasse das Patronat über Bielszowice, und im Jahr 1951 wurde das Dorf an Nowy Bytom angeschlossen, um im Jahr 1959 Teil der Stadt Ruda Śląska zu werden.
Im Jahre 1805 wurde auf dem Gelände des Stadtteils die Zinkhütte „Deutsche Hütte“, und in den Jahren 1896 bis 1904 ein Kohlebergwerk gebaut, das bis heute an diesem Ort steht. Im späten 19. Jahrhundert hatte Bielszowice keine Eingenschaften einer geschlossenen Dorfform mehr, sondern bestand aus einer losen Ansammlung kleiner Ansiedlungen und Weiler, deren einzige Gemeinsamkeit die Zugehörigkeit zur selben Kirchengemeinde war.

 

Touristenstraße

 

Historische Gebäude im aldermanry*

*Die Tabelle enthält nur ausgewählte Objekte

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